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Aus Ideen und Konzepten von Bernd Gerken
From ideas and concepts by Bernd Gerken

A partir de idéias e conceitos de Bernd Gerken

Im folgenden berichte ich über 1. Meine Idee und 2. Was ich zum Ganzen beitragen kann. In der weiteren Gestaltung dieses Blogs folgen Berichte zu Geschehenem und Geleistetem und zu manchem, was 4. drum herum geschieht.

1. Meine Idee: Die Welt ist unfaßbar schön – wenn wir sie dazu mit-gestalten! Hier zu sein ist ein Geschenk!

Diese Welt verstehe ich als einen Garten – es wird ein immer schönerer Garten sein, je besser wir Menschen uns in ihn einfügen und mit allem Lebenden zusammenarbeiten.

Garten – wir darin – Geschenk!
Garden – we therein – a Gift!
Horta - vivemos no jardim -um oferta!
G

Diese Welt ist Ausdruck eines höchst künstlerischen Wirkens – Arte – .
This
world is an expression of a highly artistic life - Arte -.

Este mundo
é uma expressão de uma vida altamente artística - Arte -.

Im Wirken der gestaltenden Naturkräfte – Wind, Wasser, Gestein, Erden, Feuer kommt es in jeweiliger Vollkommenheit zum Ausdruck. Es kommt auch in jeweiliger Vollkommenheit im Wirken von Pflanzen (im weitesten Sinne, also einschließlich der Pilze und Bakterien) und der Tiere zum Ausdruck. Durch uns Menschen kommt dieses künstlerische Wirken umso „vollkommener“ zum Ausdruck, je weiter unser Bewußtsein gediehen ist. Daraus, und aus dem Zustand der Umwelten und der Umgebungen, die unsere Menschengesellschaften begleiten, ist ersichtlich, dass derzeit der größte Anteil der Menschen auf einem frühen Entwicklungsstand des Bewußtseins sich befindet. Nur so sind die so genannten Umweltschäden etc., die durch Menschen verursacht werden, zu verstehen. (Dies ist bitte als eine Feststellung und nicht als Bewertung zu verstehen).

Wir Menschen, ausnahmslos ein/e jede/r von uns, haben in dieser Welt eine Aufgabe, wie sie auch alle anderen genannten Formen und Lebewesen haben. E i n e Aufgabe besteht in der Weiterentwicklung unseres Bewußtseins hin zu einem all-umfassenden Bewußtsein und zur konsequenten Umsetzung alles bewußt Erfaßten.

Insofern ist eine für uns wesentliche Aufgabe das Tun – das Do! (Tue!).
In this respect, an important task for us to do this - the Do! (Just do it now!)
A este respeito, uma tarefa importante para nós para fazer isso - o fazer!
(
Faça isso agora!).

So kommt G A r t e n a r D o zustande.

GartenarDo bildet ein Element meiner Vorstellung von unserer Welt. Meine Vorstellung davon, wozu dies alles diene und auch, wozu Du und ich da sein dürfen. Wie klein oder groß (bedeutend oder unbedeutend, wichtig oder unwichtig etc.) meine – und Deine, liebe/r Leser/in – Erkenntnisse auch von mir und Dir selbst eingeschätzt werden mögen, so teilen wir alle dies: in uns allen wirkt Arte, ein künstlerisches Wesen, welches dem Do!, dem Ausführen seiner Erkenntnisse zustrebt, um den Garten zu gestalten.

Mir gefällt diese Vorstellung sehr gut. In diesem Garten fühle ich mich sehr wohl. Und Trauer befällt mich, auch immer wieder noch Ärger, wenn ich sehe, dass dieser feine Garten leider – oft und wie ! – mißhandelt wird. Zur Erkenntnis gehört, dass ich anstelle des Ärgerns (das niemandem je nützte, und allenfalls mir selbst als dem sich ärgernden Kraft entzieht) neuerliches, angemesseneres Tun setze, dem keinerlei Verzweiflung anhaftet, sondern das dazu dient, es dort – gerne auch
wieder – schön zu machen, wo es unschön wurde (schön resp. unschön im weitesten Sinne der künstlerischen Vollkommenheit Entsprechendes bzw. Abträgliches bezeichnet).

Aus der Betrachtung des über Jahrtausende angesammelten Wissens, und allein schon der in den vergangenen 150 bis 400 Jahren von unserer weißen Zivilisation angesammelten Erkenntnisse, ist ersichtlich, dass dies alles nicht ohne Weiteres dem Ganzen dient, es sei denn wir setzten alles konsequent um, was wir an wesentlichen Errungenschaften unseres konstruktiven Bewußtseins erlangt haben.

Jemand sagte mal zu mir „Und Du tust das dann auch!“ – „Ja, was denn sonst, wozu sonst hätte ich zuvor „erkannt“, was zu tun sei?“ war mein Gedanke dazu.

Jemand anders sagte (ich habe den Eindruck es tun inzwischen mehrere) „…mußt Du eben die Bequemlichkeitszone verlassen„. Von einem nordamerikanischen Indianer wurde überliefert „Ihr müßt wieder lernen, unbequem zu leben“. Mahatma Gandhi hat Vergleichbares formuliert.

Heute schlagen viele Leute vor, man solle einfach leben. Dann sei, was man tue, einfach Leben. Und viele entscheiden sich für ein einfaches Leben, oft ohne zu wissen, was auf sie zu kommt. Das kann gelegentlich „hart“ sein! Denn diese Entscheidung scheint „andernorts“ wahrgenommen zu werden. Und dann folgen Erfahrungen, die sich wie „Prüfungen“ verstehen lassen. Es scheint so, wir würden, sobald wir diesen Entschluß fassen, nun im Leben erst recht auf Herz und Nieren geprüft.

Am Garten dieser Erde aufbauend mit-zu-gestalten
ist ein Ziel meines Lebens. Alle Lebenserscheinungen, -formen und Lebewesen sollen ihren Platz zu ihrer Entfaltung finden oder wieder-finden können. Ich weiß, dass dafür übergenug Platz ist. Keinesfalls ist ein Problem, dass es „so viele“ oder „zu viele Menschen gibt“ (wie gelegentlich gesagt wird). Das einzige Wesen, was etwas an seinen Lebensäußerungen zu ändern hat, damit dies ermöglicht wird, ist der Mensch. Zu diesen Änderungen und ihrer konsequenten Umsetzung gelangt Mensch durch die Entwicklung seines Bewußtseins. Da ist jede/r von uns gefragt und – befähigt! Das empfinde ich als beruhigend. Freilich ist es nichts zum „Ausruhen“ – Vamos!


2. Was Bernd zum Ganzen beitragen kann

In Gemeinschaften wirken. Lernen und lehren, betrachten, bezeichnen, konzipieren, organisieren, ausführen, auf Erfolg prüfen, verbreiten und vernetzen … dies sind Elemente meines Lebens.

Als ich Thich Nhat Hanhs Worte las „der Buddha der Zukunft wird eine Gemeinschaft sein“ berührte mich dies, weil ich als gerne ein zurückgezogenes Leben suchender Mensch in meinem Leben mehr und mehr Gemeinschaftlichkeit fand, besser vielleicht in sie hineingeführt wurde – und an deren Entwicklung mitwirkte. Haliotis in Südportugal ist das jüngste dazu passende Beispiel (Dort liegt die Betonung auf >kleine Gemeinschaft< oder >Gemeinschaft im freundschaftlichen Rahmen<.

Aufgaben und Ideen künstlerisch, phantasievoll auszufüllen, ist meine Freude. Wie es der jeweilige Rahmen zuläßt. Das heißt u.a. keinen Weg ganz genau zweimal gehen, bei Gestaltungsmaßnahmen „Spiel“ einbauen, also in gewisser Hinsicht stets ein Unicat schaffen. Daran glauben, dass die Imagination während des Ausführens weiter fließt, und der einmal gefaßten Plan also keineswegs absolut unverändert auszuführen sei – . Ein Plan ist nur so gut, als er Evolution zuläßt. Zu diesem künstlerischen Aspekt gehört für mich auch, dass die Qualität nicht von Anfang immer schon 100% sein kann oder muß. Die Qualität darf zunehmen, sie stellt sich mit der jeweiligen Übung ein. Außenstehende dürfen einen Fortschritt der Qualität erkennen, auch als bleibendes „Denkmal“ am Werk. Und künstlerisch bedeutet für mich auch, immer besser mit „Störungen“ fertig zu werden, ungeachtet ihrer gut, ruhig, gelassen weiter schaffen zu können (denn alle Störung ist in dieser Welt lediglich der Hinweis (oder auch der Test „ob“), genügend Reife zu besitzen, diesbezügliche Anfälligkeit nun entlassen zu dürfen).

Störungen bezeichnen wir ja gerne als Ärgernis
(z.B. Unfall-, Klima-, Hochwasser-,(Kern-)Reaktor- und andere Katatstrophen).
Doch sind diese Störungen nichts anderes, als die Mitteilung des uns tragenden Lebensystems, dass wir noch etwas nicht verstanden haben!

Disorders we call as a nuisance
(eg accidents, climate, flood, (nuclear) reactor and other Catatstrophies).
However, these disturbances are nothing else than the statement
of
our life-supporting system, that we have not seen anything yet!

Transtornos chamamos como um incômodo
(acidentes, por exemplo, clima, enchente, (nuclear) do reator e outros problemos).
No entanto, estes distúrbios nada mais do que a declaração do nosso sistema de apoio à vida que nós não vimos nada ainda!



Lehre und Lernen besser zu verstehen lernen und wiederum mit zu gestalten.
Es gilt heute – endlich – konsequent Kindergärten, Schulen, Hochschulen, die Inhalte etc. grundlegend neu zu gestalten. Der Natur des Menschen und der ihn einhüllenden Gesamt-Natur den Vorrang unter allem zu geben, was zu lernen, zu lehren und eben von Schüler/in und Lehrer/in gemeinsam zu erfahren sei. Die Hierarchie Lehrende/r und Lernende/r ist zu ändern, auch beweglich zu gestalten. Nachdem in vielen Werken, Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf eines der ausdrücklichsten davon (warum sind nicht längst allein daraus viel mehr Konsequenzen gezogen worden??? Das ist doch beileibe kein banales Kindermärchen), klar gestellt wurde, dass an unserem Schul, Hochschul- und gesamtem Lehr- und Lerngebäude reichlich vieles „ungeschickt“ ist (ein gelinder Ausdruck für manche Realität. Es ist eine Realität, unter der Lehrende wie Lernende und Anstalt-Leitende
l e i d e n – die Eltern im gemeinschaftlichen ErzieherInnen-Leid nicht zu vergessen!). Daher sollten wir ermuntern, wo möglich, zu schnellem Denken, zu integralem Lernen, zur Aufgabe der Klassenverbände, zu bewußt langer spielerisch-musisch-geprägter Kindheit – und diese erleben zu dürfen in einem engen Kreis bester Vertrauter, der Eltern, und wo es sie nicht vollständig gibt, entsprechend nahestehender Personen (es können dann, müssen aber keine Verwandten sein).

Konkret bin ich gerne mit Menschen zusammen, berichte von Erfahrungen aus eigenem und erfahrenem Er-Leben, aus Projekten um Moore, Auenwälder, Flüsse, Magerwiesen, Stadt- und allgemeiner Siedlungslandschaft, große Weidetiere – diese wieder wie Wildtiere in Europa erlebbar werden zu lassen – kurz für ihre Wiedereinbürgerung als „wilde Tiere“ in Europa beizutragen.

Dazu gehört weiter, mit Menschen früh aufzustehen an die Küste, ins Tal oder auf Berge zu gehen, den Sternenhimmel zu betrachten und somit einen anderen Blick ins >Universum< zu wagen, gemeinschaftlich Landschaft zu malen und unter freiem Himmel wie in guter Räumlichkeit Qi Gong, Tai Chi und Meditation zu praktizieren.

Zu diesem „konkret“ gehören Wünsche: – Ich wünsche unseren Kindern die besten Wege zu ihrer vervollkommnenden Bildung und Ausbildung – dazu die feinsten Kontakte und Lehrenden – und reiche Natur drumherum! Dies wünsche ich allen Kindern! Dazu gehören Mut und fragloses Vertrauen, dass solche Wünsche erfüllt werden. – Ich wünsche, es mögen mir Aufgaben und Projekte übertragen werden, bei denen erkennbar werden wird, wie Landschaft pfleglich, sanft wieder belebt oder wieder natürlicher werden kann. Im Gärtnerischen und Landkulturellen bedeutet es, dass ich größere Flächen suche, auf denen ich zur Umsetzung einer naturnahen Garten- und Landkultur maßgeblich beitragen kann, die (auf sommertrockene Länder wie Portugal bezogen) die Kulturen und die begleitende Wildnatur stets integriert (das gelingt bis in kleinste Gärten in Stadt, Siedlung und Dorf hinein, und ebenso in allen Land- und Waldkulturen!). Warum dies? : Es bedarf anregender, ermunternder Modelle, damit mehr und mehr Menschen mitwirken. Vorgänge der Versteppung wirksam zu stoppen – das gelingt mit Pflanzen. Im ganzen Mittelmeerraum und in allen klimatisch vergleichbaren Räumen besteht dringender Bedarf an solchen Modellprojekten. – Es ist mein Wunsch, solche Modelle bewegen zu dürfen! Es muß dies (und kann vielleicht garnicht mehr) alles von Staaten finanziert werden. Es sind Grund / Land besitzende Menschen gefragt, auf ihren Flächen Anschub zu leisten für etwas was absehbar Allgemeinverständnis sein sollte und sein kann!

Es ist mein Wunsch, Menschen mit Kunstwerken zu erfreuen. Dazu gehören bemalte Steine, Leinwände, Holztafel, Wände und Decken. Ebenso auch Gestaltungen in Gärten und freiem Land. – Und ich liefere dies auch gezielt auf Wunsch oder schaffe sie /es am gewünschten Ort – innen wie außen – und auf Termin). Und gemeinsam mit Menschen diese Künste zu praktizieren. Menschen sind künstlerisch begabt – das steckt in allen drin und – möchte geweckt werden!

Es ist mein Wunsch, dazu beitragen zu können, dass Menschen wirklich und aus eigenen Stücken gesund leben möchten - nicht nur „gesünder“ – . Bei gegebener Toleranz für einen jeden eigenen Weg: Vegane FRohkost-Ernährung sehe ich als den einzigen, uns Menschen Art-gemäßen Weg der Ernährung zu bester Gesundheit an. Wozu freilich mehr gehört, und zwar alltägliche und jeweils herausfordernde körperliche Betätigung mit effektiver Atmung und weitestgehend harmonischen Bewegungsabläufen (Tai Chi des Alltags) und – allem übergeordnet – der absolute Entschluß zu innerem Glück. Nahrung prägt die Lebewesen, sie prägt ebenso uns Menschen. Ohne dieses „mehr gehört“ wird der Artgemäße Weg der Ernährung nicht gelingen.

Bis in die letzten Facetten unseres Daseins kommen die Qualität unserer Ernährung, die Art unserer Atmung und der alltäglichen, achtsamen Bewegungsharmonie in unseren Handlungen und unserer äußeren Erscheinung zum Ausdruck.

Alsdann –
E
s gibt doch einiges zu tun? hab´ ich etwas vergessen? Ja, -
Bücher und Artikel schreiben
gehören auch dazu, und vielleicht noch mehr – bin offen dafür!

Es gibt vieles von Wert zu tun! Vamos!

Ich freue mich über Rückmeldung, Anregung, Auftrag – Leben!

Bernd Gerken / GArtenarDo

Ein Kommentar Eins hinterlassen →
  1. 3. April 2011 10:57 nachmittags

    Es sind viele schöne Gedanken hintereinander gereiht. Tiefgang haben sie allemal.

    Ein Gefäß voller Ideen quillt über.

    “Hundert” Ansätze reizvoller Bewegungen zur Harmonie zwischen Innerem und Äussen, zwischen Teil und Ganzem, zwischen Individuum und Umgebung werben zur Betätigung an vielfätltigen “Baustellen”.

    Mir gefällt die Vorstellung von gleichwertigem Miteinander “wilder” Natur und den Menschen. Die Natur hat Vollkommenheit. Der Mensch ist ein Teil, handelt heute meist nicht vollkommen, erhält Hinweise wie seine Begabung mit seinem Handeln kongruent werden und Evolution in Gang kommen kann.

    Was hält uns ab, an einer Stelle zu beginnen?

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